Die virtuelle Hauptversammlung ist ein Fest für Freunde maritimer Metaphern. In den Reden der Aktionärsvertreter wird Kurs gehalten, ein Schiff navigiert durch Gewässer, oder die Mitarbeiter der Firma sind die Crew. Doch schließlich geht es auch um die Zukunft eines Unternehmens, das mit Schiffen und U-Booten sein Geld verdient: Am Freitag billigten die Anteilseigner von Thyssenkrupp auf einer außerordentlichen Hauptversammlung, dass der Essener Industriekonzern seine Werftensparte TKMS abspaltet und an die Börse bringt. Der Schritt aufs Parkett soll schon im Oktober anstehen. Thyssenkrupp-Vorstandsmitglied Volkmar Dinstuhl sagte bei der Versammlung, die Abspaltung solle Mitte Oktober vollzogen werden, mit der Eintragung ins Handelsregister – und unmittelbar im Anschluss erfolge die Börsennotierung.
Thyssenkrupp: Wie die U-Boot-Werften an die Börse gehen
Thyssenkrupps Aktionäre machen den Weg frei für den Börsengang der Werftentochter TKMS. Der Bund hat sich Sicherheitsgarantien geben lassen.








