Nach dem Bestechungsverdacht in der Ausländerbehörde des Münchner Kreisverwaltungsreferats hat die Staatsanwaltschaft die ersten Anklagen erhoben. Zwei ehemaligen Mitarbeitern, einem Mann und einer Frau, wird Bestechlichkeit in mehreren Fällen vorgeworfen. Sie sollen dabei mitgewirkt haben, Ausländern illegalerweise Aufenthaltserlaubnisse zu verschaffen.

Ein nicht beim Kreisverwaltungsreferat beschäftigter sogenannter Relocation-Dienstleister soll unter anderem der Bestechung in mehreren Fällen schuldig sein. Die Ermittlungen gegen weitere Beschuldigte dauern an, wie die Staatsanwaltschaft München I mitteilte.

Korruptionsverdacht im Kreisverwaltungsreferat

Polizei durchsucht Münchner Ausländerbehörde - vier Mitarbeiter in U-Haft

In der Behörde ist es zwischen 2022 und 2024 mutmaßlich zu Bestechungsfällen gekommen. Vier Mitarbeiter und ein externer Strippenzieher sitzen in Untersuchungshaft. Die Anzeige kam direkt aus dem Kreisverwaltungsreferat. Die CSU ist entsetzt.