Logistikunternehmen wie DHL aus Bonn gehören zu den großen Gewinnern der Globalisierung: Mehr Handel bedeutet schließlich mehr Fracht. Doch die Zölle, die US-Präsident Donald Trump so gerne verhängt, bremsen den Handel, zumindest den mit den Vereinigten Staaten. Das spürt nun auch DHL. Im Quartal von April bis Juni sank der Umsatz des Mutterkonzerns der Deutschen Post im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent, wie Finanzvorständin Melanie Kreis berichtete. In den beiden wichtigsten Sparten – dem internationalen Expressgeschäft sowie dem Geschäft mit Luft- und Seefracht und Lastwagentransporten – betrug das Minus sogar fünf bis sechs Prozent.
DHL: Wie sich der Zolldeal der EU auf den transatlantischen Handel auswirkt
Der weltweit größte Logistikkonzern DHL leidet unter Trumps Zöllen, erzielt aber mehr Gewinn – dank Preiserhöhungen und Stellenabbau.








