Der Zustand der Bahnhöfe lasse zu wünschen übrig, kritisiert die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG). Lediglich das Management der unterfränkischen Westfrankenbahn schneidet positiv ab, in allen anderen Regionen liege die Qualität unter der Mindestanforderung. Der Münchner Raum ist in dem Ranking Schlusslicht. Etliche Stationen mit den schlechtesten Noten liegen in den Landkreisen Fürstenfeldbruck, Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen.
Die BEG plant und finanziert im Auftrag des bayerischen Verkehrsministeriums den Regional- und S-Bahn-Verkehr. Regelmäßig wird die Qualität von mehr als tausend Bahnstationen im Freistaat kontrolliert. Dabei prüfen unabhängige Testpersonen laut BEG jede Station einmal im Quartal. Kriterien sind Gesamteindruck, Ausstattung, Information der Fahrgäste, Sauberkeit sowie Funktionsfähigkeit. Dazu gehörten Schaukästen, Schutz vor dem Wetter, Sitzplätze und Aufzüge, die tatsächlich fahren, erklärt ein BEG-Sprecher.
Erstmals hat die BEG für das Jahr 2024 dazu eine Rangliste erstellt. Im Bereich des Bahnhofmanagements von München bewertete die BEG insgesamt 152 Stationen, von denen 85 Stationen ein Plus und 67 ein Minus bekamen. 100 Prozent im Plus liegt nur die Station auf dem Münchner Flughafen, gefolgt von Unterföhring (94,4).







