Dass Plastik-Überreste in der Umwelt reduziert werden sollten, ist unter den meisten Fachleuten unstrittig – und auch zentrales Thema in den Verhandlungen über ein globales Plastikabkommen, die ab Dienstag in eine weitere Runde starten. Von weniger Kunststoff in der Umgebung könnte womöglich auch die Gesundheit des Menschen profitieren. Was man bislang über die Gefahren von Mikroplastik für den menschlichen Körper weiß.
Was ist Mikro-, was ist Nanoplastik?
Unter die Bezeichnung Mikroplastik fallen Kunststoffpartikel, die maximal fünf Millimeter messen. Die meisten dieser Teilchen entstehen im Laufe der Zeit aus größeren Kunststoffgegenständen. Beispiele sind der Abrieb von Reifen und synthetischen Textilien oder all die Brösel und Fasern von verwittertem Plastikmüll. Ein geringerer Teil der kleinen Partikel wird eigens produziert, etwa um sie Kosmetika oder Farben beizumischen.
Haben die Kunststoffteilchen eine Größe zwischen einem und tausend Nanometern, sprechen Experten von Nanoplastik. Das heißt, selbst die größten Nanopartikel messen nur 0,001 Millimeter. Sie sind so winzig, dass sie bis heute nur schwer nachzuweisen sind, weshalb sich die Forschung bisher eher auf das größere Mikroplastik konzentriert.











