Auf der Piazza di Santa Maria in Trastevere erklangen am Sonntagabend innige Gesänge: „Halleluja“, immer wieder „Halleluja“, zum Lobe Gottes. Die Jugendlichen, die sich hier im Herzen des römischen Ausgehviertels zwischen all den Touristen und Partygängern versammelt hatten, an dem Ort, wo vor 2000 Jahren mutmaßlich erste christliche Gottesdienste abgehalten wurden, brauchten keine Instrumente, keine Wortführer, sie waren selig und fast ein wenig in Trance.