Die Zahl der durch Zecken übertragenen Lyme-Borreliose-Fälle in Bayern ist im laufenden Jahr deutlich gestiegen. Wie Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) mitteilte, wurden dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bis zum 28. Juli insgesamt 2940 Borreliose-Fälle gemeldet – rund 500 mehr als im Vorjahreszeitraum, als 2436 Fälle gezählt wurden.
„Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung in Deutschland“, sagte Ministerin Gerlach. Eine Impfung gegen die bakterielle Infektion existiert bislang nicht, eine frühzeitige Behandlung mit Antibiotika sei jedoch in den meisten Fällen sehr wirksam. Typisch für die Erkrankung sei die sogenannte Wanderröte – eine ringförmige Rötung der Haut rund um die Einstichstelle.
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