Wären die Renten deutlich höher, wenn die Kosten für die Rentenversicherung fairer verteilt wären? Wenn Leistungen, welche die Politik bestellt, konsequent vom Bundeshaushalt bezahlt würden und nicht von Beschäftigten und Arbeitgebern mit ihren Sozialbeiträgen zur Rentenversicherung? Die Frage wird nicht nur in Fachkreisen diskutiert, sondern auch in der Politik. Es geht um die sogenannten versicherungsfremden Leistungen – und um viel Geld. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hatte erst vergangenen Mai erklärt, wenn man alle diese politisch gewünschten Leistungen aus dem Bundeshaushalt bezahlen würde, so müsse der Bund der Rentenkasse etwa 40 Milliarden Euro im Jahr mehr überweisen als es dies bisher tut. Damit könnte man laut DRV die Renten deutlich anheben oder den Beitragssatz um etwa zwei Prozentpunkte senken.
Rente: Bundesregierung will freie Hand bei Finanzierung
Ein höherer Zuschuss vom Bund für Sonderleistungen wie die Mütterrente könnte die Renten deutlich erhöhen oder die Sozialbeiträge senken.







