Am Mittwoch war Bundestrainer Julian Nagelsmann als Gastredner zurück in Leipzig, einer Stadt, die er, wie er rückblickend sagte, im Sommer 2021 zu früh verlassen habe. „Nicht, dass es ein Fehler war, zum FC Bayern zu gehen …“, schob Nagelsmann auf dem Podium zwar noch nach. Doch da hatte seine Reue über den millionenschweren Trainerwechsel einst von RB nach München längst den großen Kongress-Saal des Leipziger Zoos aufhorchen lassen. Der beherbergte am Mittwoch die internationale Trainerkonferenz des Bundes der Deutschen Fußball-Lehrer (BDFL).
Es war nicht die einzige Schlagzeile, für die Nagelsmann dort sorgte. Der Bundestrainer erklärte auch, dass sein Kader für die Weltmeisterschaft 2026 „so gut wie steht“, obwohl das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada erst in knapp einem Jahr steigt (und Deutschland sich, wie auch Nagelsmann betonte, erst qualifizieren muss). Er habe „rund 35 Spieler“ im Kopf, die er mitnehmen wolle, so Nagelsmann. Welche das sind, behielt er zwar für sich; anhand der kommenden Nominierungen wird sich aber weitgehend ermitteln lassen, wer sich den Sommer 2026 besser freihält. Und im Umkehrschuss: wer nicht.
Planungen der Nationalmannschaft
Biete Mittelfeld, suche Chef






