Pendler in Norddeutschland brauchen in den kommenden Monaten starke Nerven. Am Abend des 1. August macht die Deutsche Bahn (DB) die Strecke Hamburg - Berlin dicht und wird sie aller Voraussicht nach erst Ende April 2026 wieder öffnen. Die 470 Züge, die normalerweise pro Tag auf der Strecke fahren, müssen teils lange Umwege nehmen. Auf der 278 Kilometer langen Verbindung steht die zweite große „Generalsanierung“ der DB an. Bis 2036 plant die Bahn insgesamt 42 solcher Großbaustellen, bei denen unter Vollsperrung ein Großteil der Schienen, Weichen und Oberleitungen ausgetauscht wird. Aber was bedeutet das für die Regionen? Was kommt auf die Fahrgäste zu? Und ist danach immerhin Ruhe zwischen Hamburg und Berlin? Antworten auf die wichtigsten Fragen.