Dass auch bei Maskottchen gelegentlich die Nerven blank liegen, das ist ja klar. Ständig diese gute Laune, die man hauptberuflich zu verbreiten hat. Als sich vor zwei Jahren ein kleines Mädchen aber mal glücklich dem Vereinsmaskottchen des spanischen Fußball-Zweitligisten Málaga entgegenreckte, um es zu umarmen, da ging „Súper Boke“ einfach weiter. Wahrscheinlich war ihm zu heiß. Das Mädchen weinte bitterlich.

In Florida hat die Polizei jetzt eine Riesenmaus in Handschellen abgeführt. Wie die Zeitung Tallahassee Democrat berichtet, hatten die Beamten im Kostüm von „Chuck E. Cheese“ einen Kreditkartenbetrüger ausgemacht und diesen – zum Entsetzen der anwesenden Kinder – noch in seiner Arbeitskleidung festgenommen. Bilder davon kursieren in den sozialen Netzwerken. „Chuck E. Cheese’s“ ist eine dieser US-Restaurantketten, in denen es nicht nur Fertigpizza und bunte Plastikstühle gibt, sondern auch Figuren, die auf Geburtstagsfeiern Spaß verbreiten. In den Siebzigerjahren war das Maskottchen hier noch ein Kojote, dann war es eine Ratte, dann eine Maus, die Zigarre raucht. Jetzt ist es eine Nichtraucher-Maus, die Gitarre spielt. Aber das mit dem Kreditkartenbetrug, das war schon neu. Selbst für Stammgäste.