Der Mann der Stunde, zumindest für den Nachmittag, war kein Headliner. Nicht einmal ein B-Stage-Star. Es war der DJ, der die Pausen füllen sollte. Als das Gras beim Oben-Ohne-Festival auf dem Königsplatz vom Dauerregen teils so durchnässt war, dass erste Bodenplatten angekarrt wurden, hatte der DJ der kleineren, zweiten Bühne die grandiose Idee, Natasha Bedingfield zu spielen. „Unwritten“. Wer in den 2000er-Jahren aufwuchs, kennt den Song. Wer in den 2020er-Jahren mit Tiktok groß geworden ist, auch. Vor allem aber gibt es da die grandiose Zeile: „Feel the rain on your skin“, die diesen Tag einfach sehr gut beschreibt.

20 000 Menschen sind am Samstagnachmittag beim großen Musikfestival der Kreisjugendringe München Stadt und Land. 250 Ehrenamtliche sind im Einsatz, für die es zum Schluss auch ordentlich Applaus gibt. Das zumindest sind die Rahmendaten, die die Moderatoren – ausgeliehen von BR Puls – am Ende des Abends verkünden. Nur: Wie war dieses sehr nasse, kalte Oben-Ohne-Festival?

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