Internationale Acts wie Honeyglaze aus London und nationale Größen wie Romano aus Berlin teilen sich wieder mit Münchner Bands wie Sinem die vielleicht schönste Bühne der Stadt. Das liegt zum einen an der herrlich entspannten Stimmung, die schon der See hinter der Bühne samt dem kleinen Hügelpanorama im Olympiapark vermittelt. Zum anderen liegt es aber auch am Theatron selbst, das die Zuschauer auf Steinstufen sitzend mehr über- als hintereinander stapelt. 25 Jahre Theatron-Pfingstfestival wird von Samstag bis Montag am Olympiasee gefeiert.

„Wo man in den Clubs zumeist nur die ersten Zuschauerreihen von der Bühne aus sehen kann, schauen die Bands bei uns auf eine regelrechte Zuschauerwand“, sagt der Veranstalter Klaus Joelsen vom Stadtjugendamt/Jugendkulturwerk. Weil der Eintritt zudem kostenlos ist und die Besucher auch Getränke und Speisen mitbringen dürfen, lässt das Festival auch diejenigen am kulturellen Leben teilnehmen, die sich die Eintrittsgelder, die sonst verlangt werden, nicht leisten können.

Natürlich ist das nur mit städtischer Förderung möglich, betont Joelsen, der darum besorgt auf anstehende Sparmaßnahmen der Stadt blickt. Ob es das Pfingst-Theatron nämlich trotz seiner Bedeutung nächstes Jahr noch gibt, sei eben nicht sicher.