Ganz am Schluss muss Florian Lipowitz noch einen unerwarteten Schreckmoment überstehen. Nass ist es hier oben in La Plagne, auf 2052 Metern Höhe. Nicht ganz so nass wie rund anderthalb Stunden vor der Ankunft der Fahrer, als es gefühlt 2052 Liter pro Sekunde und Quadratmeter regnete und sich schon kleine Bäche auf dem Asphalt bildeten. Aber immer noch nass genug, um auszurutschen, als es in den finalen Antritt geht, zumal der noch just auf einer dieser glitschigen Werbeaufdrücke ansteht. Aber Lipowitz, 24, meistert auch das, zieht durch – und kann dann im Ziel erfreut verarbeiten, wie schnelllebig dieses Radsportgeschäft so sein kann.
19. Etappe der Tour de France: Lipowitz schlägt zurück
Nach Schwierigkeiten am Vortag kann der Deutsche am Ende der letzten schweren Tour-Bergetappe als einziger mit Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard mithalten. Im Wettkampf ums Weiße Trikot und das Gesamtpodium baut er seinen Vorsprung wieder aus.











