Das Hotel, in das der VfB Stuttgart am Montag einziehen wird, kennt kaum einer besser als Max Eberl. In diesem am Ufer des Tegernsees gelegenen Haus hat Eberl als Manager von Borussia Mönchengladbach schon zahlreiche Wochen verbracht und dabei Dinge unternommen, die ihn von handelsüblichen Hotelgästen unterschieden haben. Zwar war er gewiss nicht der Einzige, der telefonierend durch die Lobby lief oder sein Hotelfahrrad in der Tiefgarage abstellte. Allerdings dürfte kaum jemand die Erfahrung nachvollziehen können, die ein Anschlusstermin mit dem Trainer Lucien Favre mit sich brachte. Die Gespräche verliefen meist so, dass der Manager Eberl dem Trainer stolz verkündete, mit einem Wunschspieler einig geworden zu sein, worauf der Trainer Favre antwortete, diesen Spieler habe er sich nie gewünscht. Der passe überhaupt nicht in sein Konzept.