PfadnavigationHomePolitikAuslandHungersnot in GazaIsrael will Hilfslieferungen aus der Luft abwerfen und plant „andere Optionen“ für GeiselnVeröffentlicht am 25.07.2025Lesedauer: 2 MinutenNach Berichten über zunehmende Not im Gazastreifen sollen in Kürze wieder Hilfslieferungen aus der Luft erfolgenQuelle: AFP/OMAR AL-QATTAAWegen der dramatischen Hungerkrise in Gaza sollen in den kommenden Tagen wieder Hilfslieferungen aus der Luft erfolgen. Die Einsätze werden von Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten koordiniert.Vor dem Hintergrund der humanitären Krise im Gazastreifen sollen in Kürze wieder Hilfslieferungen aus der Luft für die Palästinenser in dem Gebiet abgeworfen werden. „In den nächsten Tagen werden wieder humanitäre Hilfslieferungen über dem Gazastreifen abgeworfen“, sagte ein israelischer Vertreter, der anonym bleiben wollte, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Die Flüge würden von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien koordiniert.Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wirft Israel vor, eine menschengemachte Massenhungersnot in dem Palästinensergebiet verursacht zu haben. Während des mittlerweile knapp zwei Jahre andauernden Gaza-Kriegs wurde schon einmal Hilfe aus der Luft geleistet. Daran war auch die Bundeswehr beteiligt. Es gab aber Kritik an der Vorgehensweise. So sollen Zivilisten mehrfach von fallenden Hilfslieferungen getroffen und verletzt worden sein.Israel erwägt „andere Optionen“, um Geiseln zu befreienIsrael erwägt unterdessen gemeinsam mit seinen US-Verbündeten „alternative“ Optionen, um die Geiseln aus dem Gazastreifen nach Hause zu bringen und die Herrschaft der Hamas zu beenden. Dies kündigte Netanjahu ebenfalls am Freitag an und beendete damit offenbar die Verhandlungen mit der Hamas über eine Waffenruhe. Die Äußerungen spiegelten die Aussagen des US-Gesandten Steve Witkoff wider, nachdem Israel und die USA ihre Delegationen aus den von Ägypten und Katar vermittelten Gesprächen in Doha abgezogen hatten.Witkoff hatte der radikal-islamischen Hamas die Schuld an der Sackgasse gegeben. Netanjahu sagte, Witkoff habe recht. Die Hamas sei das Hindernis für eine Einigung. AFP/Reuters/ceb