Kurz vor der Touristenhochsaison ist an den Mittelmeerstränden alles, wie es sein sollte. Der griechische Rentner kommt mit nichts als Badehose und Handtuch in billigen China-Flipflops ans Wasser geschlappt. Er hat nichts zu verlieren. Er schwimmt, er sitzt, er schlappt wieder nach Hause. Der rheinländische Rentner auf Mallorca macht es ähnlich, wenn auch bitte in Reichweite einer Bar. Beide leben die Leichtigkeit, das meditative Schweben zwischen Sonnenschwips und Siesta, seit jeher die Verheißung des Strands.