Auf dem Acker im Westen von Magdeburg ging es zuletzt vor allem um: Feldhamster. Um die Tiere fernzuhalten, sollte ein großer Maisstreifen auf dem Grundstück, das sich Intel gesichert hatte, angelegt werden. Natürlich für den Fall, dass sich der US-Konzern, einst der größte Chiphersteller der Welt, wie vereinbart hier niederlassen würde. Doch erst wurde der Baustart des Multimilliarden-Projekts um zwei Jahre verschoben, dann gab es Diskussionen um Maiskörner und Nager. Und seit Ende dieser Woche ist nun klar: Aus der Intel-Ansiedlung in Sachsen-Anhalt, auf der so große Hoffnungen ruhten, wird nichts. Aus. Vorbei.
Wie das Milliardenprojekt in Magdeburg scheiterte
Mehr als 30 Milliarden Euro wollte Intel in Sachsen-Anhalt investieren, knapp zehn Milliarden Euro sollte der Staat dazugeben. Doch aus der modernsten Chipfabrik der Welt wird nichts. Zurück bleiben nur Verlierer.









