PfadnavigationHomeWirtschaftVolkswagenGewinn von VW bricht im zweiten Quartal ein – Autobauer senkt PrognoseVeröffentlicht am 25.07.2025Lesedauer: 2 MinutenTrotz des Gewinneinbruchs im zweiten Quartal ist VW-CEO Oliver Blume „nicht unzufrieden“. Im Interview mit Dietmar Deffner blickt Blume positiv in die Zukunft: „Wir haben unser Design, die Technologien und die Qualität maßgeblich verbessert.“Der Gewinn von Volkswagen ist im zweiten Quartal um mehr als ein Drittel zurückgegangen. Zu den Gründen zählen schwache Zahlen bei Audi und Porsche. Für das Gesamtjahr kappt der Konzern wegen der US-Zölle seine Prognose.Der VW-Konzern hat im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet. Nach Steuern verdienten die Wolfsburger mit 2,29 Milliarden Euro gut ein Drittel weniger als ein Jahr zuvor, wie sie am Freitag mitteilten. Hauptursache sind die Zölle, die US-Präsident Donald Trump auf Autoimporte aus Europa verhängt hat. Sie allein kosteten den Konzern in nur drei Monaten 1,2 Milliarden Euro. Denn VW garantiert seinen Kunden in den USA bislang die Preise vor dem Zoll-Zuschlag.Auch die gesenkte Prognose für das Gesamtjahr machen die Wolfsburger nun komplett abhängig von den USA. Die operative Umsatzrendite werde zwischen vier und fünf Prozent liegen statt zwischen 5,5 und 6,5 Prozent teilten sie mit – abhängig davon, ob der Zollsatz bis zum Jahresende bei 27,5 Prozent bleibt oder dank eines möglichen Abkommens zwischen den USA und der EU auf zehn Prozent abgesenkt wird. Grund war unter anderem das schlechte Abschneiden im Tagesgeschäft bei den teuren Marken Porsche und Audi. VW nannte zudem hohe Umbaukosten sowie den derzeit guten Lauf der noch margenschwächeren Elektroautos als Grund. In China verdiente der Konzern zudem erneut deutlich weniger.Das operative Konzernergebnis sackte um gut 29 Prozent auf 3,83 Milliarden Euro ab, was einer operativen Marge von 4,7 Prozent entspricht. Das war im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Der Umsatz lag trotz etwas gestiegener Auslieferungen drei Prozent im Minus bei 80,6 Milliarden Euro.Lesen Sie auchWegen der Zölle von US-Präsident Donald Trump – und auch wegen der Schwäche bei Porsche und Audi – kappt der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr. Das Unternehmen rechnet nur noch mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau, nachdem bislang ein Anstieg um bis zu fünf Prozent für möglich gehalten wurde. Der Netto-Barmittelzufluss soll mit einer bis drei Milliarden Euro ebenfalls geringer ausfallen als bislang erwartet. Lesen Sie auchVolkswagen unterstellt am unteren Ende seiner Prognose, dass die Einfuhrzölle für Neuwagen in die USA bei 27,5 Prozent bleiben. Am oberen Ende werden Zölle von zehn Prozent angenommen. „Es besteht hohe Unsicherheit in Bezug auf die weitere Entwicklung der Zollsituation und ihrer Effekte und Wechselwirkungen“, hieß es weiter.dpa/Reuters/ll/krö
Volkswagen: Gewinn von VW bricht im zweiten Quartal ein – Autobauer senkt Prognose - WELT
Der Gewinn von Volkswagen ist im zweiten Quartal um mehr als ein Drittel zurückgegangen. Zu den Gründen zählen schwache Zahlen bei Audi und Porsche. Für das Gesamtjahr kappt der Konzern wegen der US-Zölle seine Prognose.













