Schwerin (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern sind erneut weniger Wohnungen gebaut worden. Laut Statistischem Landesamt wurden im vergangenen Jahr 4.598 Wohnungen fertiggestellt. Das entspricht den Angaben zufolge einem Rückgang zu 2023 um 1,6 Prozent oder 74 Wohnungen. Im Jahr 2022 waren noch 5.616 Apartments fertig geworden, 2020 sogar 7.493.
Vor allem in den Universitätsstädten Rostock und Greifswald fehlen Wohnungen. Dort gilt deshalb die Mietpreisbremse. Aber auch in den Urlaubsregionen ist die Suche nach bezahlbarem Wohnraum oft schwer.
Meiste Wohnungen an der Seenplatte gebaut
Die meisten Wohnungen - 1.017 - entstanden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, gefolgt von der Stadt Rostock mit 867. Die wenigsten Wohnungen - 251 - wurden laut dem Amt im Landkreis Ludwigslust-Parchim fertig.
Bei der Zahl der neuen Wohnungen je 1.000 Einwohner liegt demnach Rostock mit einem Wert von 4,2 vor dem Landkreis Mecklenburgische Seeplatte mit 4,1 und dem Landkreis Vorpommern-Greifswald mit 3,3. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim liegt auch bei dieser Rechnung hinten mit 1,2 neuen Wohnungen je 1.000 Einwohner, gefolgt vom Landkreis Nordwestmecklenburg mit einem Wert von 2,3.









