PfadnavigationHomeRegionalesHamburgWohnungsbauSaga verzeichnet trotz schwieriger Gesamtlage RekordgewinnVeröffentlicht am 23.07.2025Lesedauer: 2 MinutenSaga auf Erfolgsspur als soziale Quartiersentwicklerin der StadtQuelle: Daniel Reinhardt/dpa2024 hat die Hamburger Wohnungsgesellschaft Saga einen Rekordgewinn erzielt, das geht aus der Jahres-Bilanz hervor. Die Unternehmensgruppe ist auch als möglicher Käufer für das Holsten Areal im Gespräch. Spekulationen um die etwaige Höhe des Kaufpreises erteilte man eine Absage.Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum übersteigt das Angebot bei Weitem, während Baukosten steigen und Grundstücke knapp sind. Auch in den kommenden Jahren bleiben die Herausforderungen auf dem Immobilienmarkt gewaltig. Der Neubau kommt zwar langsam wieder in Fahrt, doch die Zahl der vordringlich Wohnungssuchenden wächst weiter. Die Saga, Hamburgs größte Wohnungsgesellschaft, hält sich auch angesichts dieser schwierigen Gemengelage gut: Im vergangenen Jahr hat das städtische Unternehmen einen Rekordgewinn in Höhe von rund 283,5 Millionen Euro nach Steuern eingefahren. Das sind rund hundert Millionen Euro mehr als 2023. Der Umsatz sank dagegen leicht von rund 1,17 Milliarden Euro auf etwa 1,15 Milliarden Euro, wie die Gesellschaft bei der Präsentation ihrer Jahres-Bilanz mitteilte. Deutschlands größter kommunaler Vermieter verfügt somit nach eigenen Angaben über rund 140.000 Wohnungen und etwa 1.400 Gewerbeobjekte.Lesen Sie auchDas Unternehmen hat im vergangenen Geschäftsjahr rund 570 Mio. Euro in Neubau, Modernisierung und Bestandspflege sowie in Ankäufe von Grundstücken und Projektentwicklungen investiert, „und ist damit trotz schwieriger Marktbedingungen unverändert Wachstumsmotor in der Metropolregion Hamburg“, sagte Vorstandssprecher Thomas Krebs. Man beabsichtige, die Neubauzahlen weiter zu erhöhen, dafür werde man neben der Nachverdichtung eigener Flächen weiterhin aktiv geeignete Flächen und Projektentwicklungen am Markt ankaufen. Die Saga steht zusammen mit dem Immobilienentwickler Quantum als möglicher Käufer des Hamburger Holsten Areals im Raum. Zusammen haben sie kürzlich die Exklusivrechte für den Kauf erhalten. Auf die Frage zur Höhe des etwaigen Kaufpreises, sagte Vorstandssprecher Thomas Krebs, dieser müsse „mit Blick auf das Areal wie es steht und liegt wirtschaftlich tragfähig sein“.Saga will Baukosten durch neuen Standard senkenMan dürfe nicht nachlassen, dem knappen Wohnungsangebot in Hamburg durch den Bau von bezahlbaren Wohnungen zu begegnen, sagte Snezana Michaelis, Mitglied des Vorstands. Knapp 800 Baubeginne im zurückliegenden Geschäftsjahr 2024 seien vor dem Hintergrund der anhaltenden Neubaukrise ein respektables Ergebnis, „das uns aber nicht zufriedenstellt. Wir wollen mehr und planen, die jährliche Neubauleistung mittelfristig auf durchschnittlich 2.000 Baubeginne hochzufahren.“ Gleichzeitig werde man die Chancen nutzen, die Baukosten über die Möglichkeiten des Hamburg Standards signifikant zu senken.Lesen Sie auchDer Mittelwert des aktuellen Hamburger Mietenspiegels lag 2024 um 30 Prozent über der Saga Durchschnittsmiete von 7,46 Euro netto kalt je Quadratmeter. „Unsere Mietenpolitik wirkt unverändert mietpreisdämpfend. Auch wurden 2024 die Verpflichtungen aus dem Kooperationsvertrag erneut übererfüllt. Gleichzeitig ist die Fluktuationsquote auf 4,5 Prozent nochmals leicht gesunken“, so Snezana Michaelis. Das unterstreicht, wie angespannt der Hamburger Wohnungsmarkt nach wie vor ist.dpa/ee
Saga verzeichnet trotz schwieriger Gesamtlage Rekordgewinn - WELT
2024 hat die Hamburger Wohnungsgesellschaft Saga einen Rekordgewinn erzielt, das geht aus der Jahres-Bilanz hervor. Die Unternehmensgruppe ist auch als möglicher Käufer für das Holsten Areal im Gespräch. Spekulationen um die etwaige Höhe des Kaufpreises erteilte man eine Absage.






