Die Sanfu-Saison, Chinas feuchtheiße Hundstage, hat auch in diesem Jahr wieder früher begonnen als sonst. Und die Hitzewelle hat jetzt auch die nördlichste kreisfreie Stadt der Volksrepublik erreicht. In Mohe an der Grenze zu Russland liegen die Temperaturen im Winter bei bis zu minus 40 Grad und tiefer. Im Sommer wurden dort jetzt an drei Tagen in Folge mehr als 35 Grad verzeichnet – ein Rekordwert, der zuletzt im Jahr 1970 gemessen wurde. Viele Chinesen in den nördlichen Provinzen Heilongjiang, Jilin und Liaoning sind davon besonders betroffen, weil es dort vergleichsweise wenige Klimaanlagen gibt. Die Technische Universität Harbin etwa kündigte den Einbau von 7000 Klimaanlagen an, weil Studenten in den Fluren oder im Freien schliefen, um der Hitze zu entgehen.
Chinas Hitzewelle breitet sich aus – Gefahr für die Gesundheit
Die Hitzewelle in China erreicht auch die nördlichsten Regionen der Volksrepublik. Auch die Luftfeuchtigkeit dort ist höher als in früheren Jahren – eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit.






