Es passiert so nebenbei, am Mittwochvormittag, um kurz vor halb zehn. Dieter Reiter (SPD) entwirft ein Bild, das einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Ein Pressetermin am Eisbach, Münchens Oberbürgermeister hat zusammen mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) soeben verkündet, dass das Surfen an der Dianabadschwelle offiziell erlaubt werden soll. Söder und Reiter lächeln in die Kameras, schütteln Hände, begutachten die Welle. Und vielleicht, sagt Reiter da, ganz vielleicht sehe man Söder ja mal wieder hier – im Neoprenanzug.
München: Markus Söder gibt sich als Freund der Surfer aus, aber tut fast nichts
Der CSU-Chef inszeniert sich, als würde er eine Welle nach der nächsten freigeben. Dabei wälzt er die Verantwortung auf die Stadt ab.






