Als der neue FBI-Chef Kash Patel und sein Stellvertreter Dan Bongino im Mai bei Fox News verkündeten, die Todesursache des verurteilten Sexualverbrechers Jeffrey Epstein sei Suizid gewesen, war das eine bemerkenswerte Kehrtwende. Denn die zwei scheffelten einst mit Verschwörungstheorien in der rechten Kommentatoren-Szene Millionen. Epstein, der jahrelang einflussreichen Männern aus aller Welt Sex mit von ihm willfährig gemachten jungen Frauen vermittelte und sich nach seiner Verhaftung 2019 in seiner Zelle erhängte, zählt dort zu den Lieblingsthemen: Tatsächlich hätten ihn jene mächtigen Männer beseitigt, die fürchteten, vor Gericht genannt zu werden, meinten auch Patel und Bongino – oder auf einer angeblichen Kundenliste, deren Veröffentlichung Trump versprach.
Epstein-Kundenliste: Trump unter Druck, neue Theorien blühen
Die amerikanische Justizministerin Pam Bondi hat erklärt, Jeffrey Epsteins angebliche Kundenliste existiere nicht. Damit gerät Donald Trump unter Druck, der seinen Anhängern ihre Veröffentlichung versprochen hatte.






