PfadnavigationHomeRegionalesHamburgBundeswettbewerbHamburg räumt Millionen-Hilfen bei Startup-Förderung abVeröffentlicht am 10.07.2025Lesedauer: 3 MinutenDie große Förderung ermöglicht es, in den neuen Geschäftsfeldern mit der internationalen Konkurrenz mithalten zu könnenQuelle: picture alliance/CHROMORANGE/Christian OhdeMit dem Zuschlag für die „Impossible Founders“ könnte Hamburg zum bundesweiten Vorreiter für Deep-Tech-Gründungen werden – ein öffentlich-privates Bündnis aus Wissenschaft, Wirtschaft und Stiftungen investiert über 50 Millionen Euro in die Startup-Zukunft der Hansestadt.Hamburg zählt zu den zehn Gewinnern des bundesweiten Wettbewerbs „Startup Factories“ des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Hansestadt erhält bis zu zehn Millionen Euro vom Bund für den Aufbau effizienter Strukturen zur Förderung wissenschaftsbasierter Startups. Weitere 40 Millionen Euro steuern Hamburger Stiftungen und Unternehmen bei.Ziel der neuen Hamburger Startup Factory „Impossible Founders“ ist die gezielte Förderung von Ausgründungen aus der Wissenschaft im Bereich Deep Tech – insbesondere in den Feldern Grüne Technologien, Neue Materialien, Künstliche Intelligenz und Data Science. Die Gesellschaft nimmt am 1. Oktober ihre Arbeit im „Digital Hub“ in der Speicherstadt auf.Lesen Sie auch„Hamburg wird von der EU-Kommission als ein führender Innovationsstandort in Europa und als dynamischste Innovationsregion Deutschlands eingestuft“, betont Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). „Mit den Impossible Founders entsteht in der Hansestadt ein öffentlich-privater Start-up-Hub mit großer Wirkung. Die Botschaft lautet: ‚Fortschritt durch Technik – made in Hamburg‘.“Auch Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD) sieht in dem Projekt einen Meilenstein: „Was für eine starke Nachricht für Hamburg! Mit den Impossible Founders zeigen wir, was möglich ist, wenn Wirtschaft, Wissenschaft, Stiftungen und Politik an einem Strang ziehen. In Hamburg können aus Ideen echte Erfolgsgeschichten werden – groß denken, Unmögliches möglich machen.“Die Initiative wird zudem von Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal unterstützt: „Mit dem heutigen Erfolg der Impossible Founders entsteht hier ein einzigartiges Netzwerk aus Wissenschaftseinrichtungen, Startups, Unternehmen, Stiftungen und öffentlichen Partnern. Diese gebündelte Kompetenz weckt das enorme Gründungspotential in der Hamburger Forschungslandschaft.“Lesen Sie auchAuch die Hamburger Wirtschaft begrüßt die Entscheidung: Norbert Aust, Präses der Handelskammer Hamburg, sieht in dem Projekt „einen Meilenstein ganz im Sinne unserer Standortstrategie Hamburg 2040“. Die Impossible Founders hätten das Potenzial, sich zu einem „Leuchtturm im Hamburger Innovationsökosystem“ zu entwickeln. Besonders hervor hebt Aust die Rolle der Stiftungen: „Mit der Michael Otto Stiftung und der Joachim Herz Stiftung wurden starke Partnerinnen aus unserer Hansestadt gewonnen.“Designierter Geschäftsführer der Startup Factory ist Arik Willner, der seine Tätigkeit am 1. November aufnimmt. Er kündigte an, den Wettbewerbserfolg als „maximalen Motivationsschub“ zu nutzen: „Ich hab richtig Bock, wir alle in Hamburg werden jetzt alles geben!“Die Startup Factory soll ein neues Greentech-Ökosystem in Hamburg etablieren und die Metropolregion zu einem führenden Standort für Deep-Tech-Gründungen machen. Neben der Vermittlung von unternehmerischem Know-how und der Unterstützung über alle Phasen der Unternehmensentwicklung hinweg, liegt ein Fokus auf dem sogenannten IP-Transfer sowie der Vernetzung mit der forschungsstarken Wirtschaft.Lesen Sie auchEin zentrales Ziel ist die Überwindung des „Valley of Death“ – jener risikobehafteten Phase zwischen Forschung und Markteintritt, in der technologische Startups oft scheitern. Hier setzt „Impossible Founders“ mit einem umfassenden Förderansatz an.Die Trägerschaft der gemeinnützigen GmbH liegt zunächst bei der Joachim Herz Stiftung und der Michael Otto Stiftung. Unternehmensseitig engagieren sich die Hamburger Sparkasse, der Halbleiterhersteller Nexperia und die Otto Group. Weitere Partner sind eingeladen, sich zu beteiligen.jlau