PfadnavigationHomeICONISTNews„Cosmoss“Beauty-Marke von Kate Moss ist insolventVeröffentlicht am 10.07.2025Lesedauer: 2 MinutenAls Stil-Ikone machte Kate Moss Milliarden – für andere Marken. Doch ihre eigene Luxus-Kosmetik „Cosmoss“ flopptQuelle: Getty Images/Arnold JerockiAls Supermodel wusste sie sich bestens zu vermarkten – mit ihren eigenen Produkten gelang ihr das weniger gut: Kate Moss stellt ihre hochpreisige Kosmetiklinie ein.Mit ihrem Äußeren verdiente sie Millionen, mit ihren Produkten machte sie Miese: Kate Moss nimmt daher ihre Kosmetiklinie Cosmoss vom Markt. Mit dem 2022 gegründeten Unternehmen versuchte die 51-Jährige unter anderem, Cremes und Öle mit natürlichen Inhaltsstoffen sowie etwa Räucherstäbchen zu verkaufen – und das zu Preisen zwischen rund 35 und 120 Euro.Das Motto, wonach Cosmoss eine Selbstpflege sei, „entwickelt für die moderne Reise des Lebens“, ging offenbar nicht auf: Trotz Platzierung in Luxuskaufhäusern und Onlineshops – hierzulande etwa bei der Douglas-Tochter Niche Beauty – häufte Cosmoss laut dem Branchenmagazin „Business of Fashion“ Schulden in Höhe von vier Millionen US-Dollar an. Das Unternehmen soll am 24. Juni Liquidatoren einbestellt haben, um am 25. Juni einen Antrag auf Schließung des Betriebs im Rahmen eines Liquidationsverfahrens einzureichen. Moss ist neben anderen Geschäftspartnern größte Anteilseignerin des Unternehmens.Moss, die in den 90er-Jahren als Supermodel Cover und Laufstege zierte, bestätigt damit die Redewendung, wonach die Ausnahme die Regel bestätigt. Andere prominente Frauen hingegen verzeichnen mit ihren im Beauty-, Lifestyle- und Wellness-Markt angesiedelten Unternehmen dreistellige Millionenumsätze: Schauspielerin Gwyneth Paltrow mit „Goop“ (insbesondere bekannt für spezielle Duftkerzen), c, die sowohl Kosmetik als auch Kleidung vertreibt – darunter ihre Shapewear-Linie „Skims“ – und Hailey Bieber, die ihre Beauty-Marke „Rhode“ kürzlich für eine Milliarde Dollar an einen US-Konzern verkauft hat.Lesen Sie auchÜber die Gründe für das Aus von „Cosmoss“ lässt sich hingegen nur spekulieren. Wollten Kundinnen der in der Vergangenheit auch durch Drogenskandale aufgefallenen Moss den neuen Lebensstil im wahrsten Sinne des Wortes nicht abkaufen? Oder ist die stets sphinxhaft verschlossene Moss, die praktisch nie Interviews gibt, als „Role Model“ nicht anschlussfähig für einen größeren Kreis potenzieller Käuferinnen?Bei ihrer Modelagentur scheint es hingegen besser zu laufen – zumindest, wenn man den Zahlen glaubt: 1,7 Millionen Menschen folgen der „katemossagency“ auf Instagram. Auch ihre Tochter Lila Grace Moss, 22, steht dort unter Vertrag.afr