In den nächsten fünf Jahren soll das Rhein-Main-Gebiet zu einer der führenden Gründerregionen Deutschlands entwickelt werden. Am Donnerstag gab Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) bekannt, dass die Initiative Futury, in der sich vier Hochschulen der Region zusammengeschlossen haben, um Start-ups gezielt zu fördern, im Leuchtturmwettbewerb des Bundes als eine von zehn sogenannten Start-up-Factories ausgewählt wurde. Der Wettbewerb zielt darauf ab, regional verankerte, aber international sichtbare Gründer-Ökosysteme zu etablieren, die neue Unternehmen entstehen lassen sollen. Futury hat sich zum Ziel gesetzt, in fünf Jahren 1000 neue Start-ups hervorzubringen. Den dafür bereits für die nächsten fünf Jahre von Partnern eingeworbenen Betrag in Höhe von zehn Millionen Euro verdoppelt der Bund, die Fördersumme aus Berlin beträgt also ebenfalls zehn Millionen Euro.