WissenErde & KlimaFAZ+Tsunami in Ostgrönland : Als die Erde neun Tage lang summteVon Horst Rademacher10.07.2025, 12:41Lesezeit: 3 Min.Vor zwei Jahren löste ein Bergsturz eine gewaltige Flutwelle in Ostgrönland aus. Aufnahmen eines Radarsatelliten enthüllen nun die letzten Details des Ereignisses.Als die Erde am 16. September 2023 eigentümlich zu schwingen begann, standen viele Seismologen vor einem Rätsel. Seismische Messgeräte zeigten überall auf der Welt an, dass die Erde fast neun Tage lang ohne Unterbrechung mit einer konstanten Periode von etwa 90 Sekunden summte. Schnell war klar, dass kein Erdbeben diese außergewöhnlichen Schwingungen erzeugt hatte. Die von den Beben erzeugten seismische Wellen zeigen sich nämlich in Seismogrammen als kurzzeitige, pulsförmige Signale und nicht als langanhaltende Schwingungen.
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