PfadnavigationHomePolitikDeutschlandGrünen-AnfrageLehrer-Mobbing an Grundschule – „Alle Verwaltungsebenen haben sich entschieden, nicht einzugreifen“Veröffentlicht am 10.07.2025Lesedauer: 2 MinutenAn einer Berliner Grundschule ist ein Lehrer nach seinem Outing massiv gemobbt worden. Der Islam sei hier der Chef, sagte einer der Schüler. „Wir müssen uns eingestehen, dass wir hier ein Problem haben“, kommentiert WELT-Redakteur Sebastian Vorbach.Der Lehrer Oziel Inácio-Stech soll monatelang von Kindern aus muslimischen Familien gemobbt worden sein, weil er schwul ist. Nun zeigt die Anfrage eines Grünen-Politikers, dass sein Anwaltsschreiben auf mehreren Schreibtischen der Bildungsverwaltung lag – und offenbar ignoriert wurde.Das umfangreiche Anwaltsschreiben im Auftrag des homosexuellen Pädagogen Oziel Inácio-Stech ist in der Bildungsverwaltung an mehreren Stellen gelesen worden. Das geht aus der Antwort auf eine schriftliche Anfrage des Grünen-Abgeordneten Louis Krüger hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.Der Anwalt hatte das Schreiben am 4. Dezember vergangenen Jahres verschickt, per Einschreiben und parallel per E-Mail. Bildungssenatorin Katharina Günther‑Wünsch (CDU) hatte im Abgeordnetenhaus zunächst falsche Angaben dazu gemacht, wann es ihr vorgelegen hatte. Später entschuldigte sie sich dafür und begründete ihre Angaben mit einer „falschen Erinnerung“.Der Eingang des Einschreibens sei in der Poststelle nicht erfasst worden, heißt es in der Antwort der Bildungsverwaltung. Die Mail sei an ein Funktionspostfach des Büros der Bildungssenatorin weitergeleitet worden, aber nicht an ihr persönliches Postfach.Lesen Sie auch„Das Schreiben wurde der Senatorin zwischen dem 9. und dem