So von oben betrachtet kann man sich an den Anblick schon gewöhnen. Im ruhigen Wasser der grünen Lagune spiegeln sich der Himmel, Bäume und Nachbargebäude. Doch wie lang wird es diesen Ort, Münchens berühmteste Baugrube „Sendlinger Loch“, noch geben? Nach mehr als fünf Jahren des Stillstands steht nun offenbar ein Fortschritt bevor.
Der bisherige Investor M-Concept, der den Bau von 128 Eigentumswohnungen wegen Finanzproblemen nach dem Aushub der Baugrube abbrechen musste, steht nach SZ-Informationen kurz davor, das Grundstück an der Alramstraße 14 zu verkaufen. Demnach will das Starnberger Immobilienunternehmen Ehret und Klein das Grundstück übernehmen. Als Gerücht kursiert das seit Wochen im Münchner Immobilienmarkt, inzwischen bekam die SZ die Information von mehreren Quellen aus der Branche bestätigt.
Perfekt ist der Deal, den die Abendzeitung in dieser Woche bereits angedeutet hat, offenbar noch nicht, aber ein Abschluss soll in den nächsten Wochen erfolgen. Ein Sprecher von Ehret und Klein erklärt auf Anfrage: „Gerüchte und Spekulationen wollen wir im Moment nicht kommentieren.“ M-Concept gibt auf Anfrage keine Stellungnahme dazu ab.
Was ein Wechsel der Eigentümer für das Immobilienprojekt an der Alramstraße bedeuten würde, ist offen. Denkbar ist, dass die neuen Investoren das von M-Concept geplante und von der Stadt genehmigte Projekt umsetzen, um schnell voranzukommen. Es kann aber auch zu einer Neuplanung kommen, dann würde das „Sendlinger Loch“ wohl noch eine Weile erhalten bleiben.






