Demokratie ist wichtig, macht aber viel Arbeit. Vor allem, wenn man es mit Menschen zu tun hat, die gerade erst dem kindlichen Egozentrismus entwachsen sind. Schulen haben den Auftrag, Kinder und Jugendliche zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern zu erziehen. Leider klappt das nicht besonders gut, wie das Deutsche Schulbarometer zeigt, eine Umfrage der Robert-Bosch-Stiftung. Jede zweite Lehrkraft findet demnach, dass man an der eigenen Schule mehr für Demokratiebildung tun sollte. Meist scheitert es an der Zeit, oft auch an Fachwissen und Material – oder weil man Angst vor Diskussionen mit den Eltern hat. Lehrkräfte sollten hier besser unterstützt und an anderer Stelle entlastet werden.