PfadnavigationHomeSportFußballKlub-WMNach Rassismus-Vorwurf – Fifa ermittelt gegen Rüdiger-GegnerVeröffentlicht am 25.06.2025Lesedauer: 2 MinutenRassismus oder nur ein Missverständnis? Real Madrids Trainer Xabi Alonso berichtet nach dem Sieg der Königlichen bei der Klub-WM gegen den mexikanischen Klub CL Pachuca von einem angeblichen rassistischen Vorfall um Antonio Rüdiger.Der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger erhebt bei seinem Comeback bei der Klub-WM Rassismus-Vorwürfe. Im Fokus: sein Gegenspieler Gustavo Cabral vom mexikanischen Verein CF Pachuca. Der will nichts von einer rassistischen Äußerung wissen, doch nun handelt der Weltverband Fifa.Nach Rassismus-Vorwürfen von Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger gegen seinen Gegenspieler bei der Klub-Weltmeisterschaft in den USA hat die Fifa Ermittlungen aufgenommen. Wie der Weltverband auf Anfrage mitteilte, hat die Disziplinarkommission nach Auswertung des Spielberichts ein Verfahren gegen Gustavo Cabral vom mexikanischen Verein CF Pachuca eingeleitet.Real Madrids Abwehrspieler Rüdiger hatte seinem Gegenspieler im Gruppenspiel gegen Pachuca am vergangenen Sonntag eine rassistische Beleidigung vorgeworfen. Die Partie war in der Nachspielzeit wegen des Vorfalls kurzzeitig unterbrochen.Lesen Sie auch„Wir stehen hinter Toni und werden sehen, was passiert. Das Fifa-Protokoll wird aktiviert, und wir unterstützen ihn“, hatte Reals Trainer Xabi Alonso nach dem 3:1-Sieg erklärt. „Das ist inakzeptabel, und wir glauben, was er gesagt hat. Der Vorfall wird derzeit untersucht.“Geste für Rassismus-ProtokollIn der Nachspielzeit der Partie stritt sich Rüdiger mit Pachucas Cabral. Daraufhin unterhielt sich der aufgebrachte DFB-Abwehrchef mit Schiedsrichter Ramon Abatti, dieser kreuzte dann seine beiden Arme vor dem Oberkörper.Dies ist das Zeichen in einem mehrstufigen Protokoll des Fußball-Weltverbandes Fifa, dass der Unparteiische entweder einen rassistischen Vorfall mitbekommen hat oder ihm darüber berichtet wurde. Ihm obliegt die Entscheidung, ob das Spiel unterbrochen wird oder nicht. Nach einer kurzen Unterbrechung wurde die Partie in Charlotte zu Ende gebracht.Cabral wies den Vorwurf nach der Partie zurück. „Es gab nichts Rassistisches. Ich habe ihn einen verdammten Feigling genannt, wie wir in Argentinien sagen. Das ist alles“, sagte der 39 Jahre alte Argentinier Medienberichten zufolge. Er habe den Ausdruck „cagón de mierda“ verwendet. Lesen Sie auchRüdiger gab in der Partie sein Comeback nach einer Knieoperation Ende April und wurde in der 78. Minute eingewechselt. Mit vier Punkten aus zwei Partien hat Real noch nicht das Achtelfinale bei der Klub-WM erreicht. Im letzten Gruppenspiel geht es in der Nacht zu Freitag (MESZ) gegen das punktgleiche RB Salzburg. Die punktlosen Mexikaner von Pachuca treffen auf Al-Hilal aus Saudi-Arabien, können aber das Achtelfinale nicht mehr erreichen.jb/dpa
Real Madrid: Nach Rassismus-Vorwurf bei Klub-WM – Fifa ermittelt gegen Rüdiger-Gegner - WELT
Der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger erhebt bei seinem Comeback bei der Klub-WM Rassismus-Vorwürfe. Im Fokus: sein Gegenspieler Gustavo Cabral vom mexikanischen Verein CF Pachuca. Der will nichts von einer rassistischen Äußerung wissen, doch nun handelt der Weltverband Fifa.












