Am Gesicht von Abbas Araghchi war nicht abzulesen, ob er zufrieden war mit Wladimir Putin. Stoisch schaute der iranische Außenminister am runden Tisch den Kremlchef an, als dieser am Montag den US-Angriff auf die iranischen Atomstätten verurteilte. Der veröffentlichte Mitschnitt aus Moskau dauerte 32 Sekunden, in denen Putin von einer „absolut unprovozierten Aggression gegen Iran“ sprach, für die es „keinerlei Grundlage und Rechtfertigung“ gebe. Er erinnerte an die „langen, guten und zuverlässigen“ Beziehungen mit Iran und versicherte, dass Russland das „iranische Volk“ unterstützen werde.
Iran: Wo die Freundschaft mit Russland endet
Beim Besuch des iranischen Außenministers in Russland zeigt sich: Kremlchef Putin unterstützt das Land wohl nur, soweit es ihm nützt.













