1956 ging es um Suez, in den 1960er-Jahren um die Nuklearstrategie und Vietnam, 1999 um den Kosovo-Krieg und 2003 um den Krieg im Irak. Immer wieder gab es Tiefpunkte und Brüche innerhalb der transatlantischen Partnerschaft zwischen den USA und Europa. Doch seit Donald Trump zum zweiten Mal US-Präsidenten geworden ist, hat die Krise eine neue Qualität erreicht. Die Geschwindigkeit und die Radikalität, mit der Trump mit der jahrzehntealten transatlantischen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik brach, hat dazu geführt, dass die europäischen Regierungen sich die Frage stellen müssen: Sind die USA mittlerweile eher Bedrohung als Partner?
Wie Trump die politische Landschaft in Europa verändert
Die zweite Amtszeit von Donald Trump verändert die transatlantischen Beziehungen. Umfragen zeigen steigende Unterstützung für Verteidigungsausgaben und eine gespaltene europäische Meinung zu den USA.







