Sebastian Kehl hat offenbar einiges richtig gemacht. Die Fußballfans weltweit mögen derzeit heftig debattieren, wozu es diese Klub-WM in den USA eigentlich geben mag. Bei Borussia Dortmund sind sie da erfrischend ehrlich: zum Geldverdienen. „Das kann uns im Sommer sicher noch mal mehr Luft geben“, hatte der Sportchef vor Beginn des Turniers über die üppigen Preisgelder gesagt – und nach dem 0:0 zum Auftakt gegen Fluminense sogleich eingegriffen. „Das hat uns gezeigt, dass wir uns strecken müssen“, sagte Kehl. Er habe mehrere motivierende Einzelgespräche geführt, denn: „Wir müssen jetzt schon auch liefern.“