Das Haus war ein Graus. Aber irgendwie war es auch ein Glücksfall. Der faschistisch-neoklassizistische Riegel, Adolf Hitler hatte ihn sich als „Haus der Deutschen Kunst“ und Propagandamaschine der besonderen Art ans südliche Ende des Englischen Gartens setzen lassen, stand da ohne Schäden. Vor den verheerenden Bombardierungen Münchens durch die Alliierten blieb das Haus unter einem Tarnnetz verschont. Da stand es also, als intaktes Gebäude, modernst ausgestattet, inmitten der allgemeinen Trümmerwüste. Und der Pragmatismus jener Jahre gebot es, mit dem zu arbeiten, was man hatte.