Wer das Domizil von Harry Kane links liegen gelassen hat, in die dunkle Waldsenke hinabgesaust ist und hinter Baierbrunn auf dem wieder ansteigenden Radweg Richtung Süden kräftig in die Pedale tritt, der muss stark sein. Der Anblick, der jetzt bei klarer Sicht droht, steht unter schwerem Kitschverdacht: Auf der Spitze der Anhöhe kurz vor Hohenschäftlarn bietet sich dem Radler ein Panorama, das man optisch erst mal aushalten muss. Spektakulär entbreitet sich die nördliche Galerie der Alpen und davor posieren die ersten anmutigen Buckel des Oberlands.
Warum München sein Umland braucht
Ohne die Landkreise wäre die Landeshauptstadt nur halb so lebenswert.






