„Shalom“ – das steht eigentlich für „Frieden“, „Le Kulam“ bedeutet im Hebräischen „für alle“. Der Auftritt der beiden Chöre mit den klingenden Namen sollte am Sonntagnachmittag in einer Kirche im Berliner Stadtteil Schöneberg eigentlich ein Zeichen der Versöhnung setzen. Den Sicherheitsbehörden schwante allerdings wegen des israelischen Hintergrunds der Chöre offenbar nichts Gutes. Zu groß sind die Sorgen um Angriffe gegen israelische und jüdische Ziele angesichts der Eskalation im Nahen Osten zwischen Israel und Iran. Und so war das erste Zeichen für Besucher eine gute Bewachung. Den Kircheneingang schützten gleich mehrere bewaffnete Polizisten.
Israel und Iran im Krieg: Mögliche „Ermutigung für einen Anschlag“ in Deutschland
In Deutschland wächst die Sorge um die Sicherheit von jüdischen wie israelischen Menschen und Einrichtungen. Die Polizei warnt vor potenziellen Einzeltätern – und vor Teherans Geheimdiensten.
















