Mainz (dpa/lrs) - Das rheinland-pfälzische Innenministerium sieht die Eskalation im Nahen Osten mit zunehmender Sorge - auch wegen möglicher Auswirkungen in Deutschland. „Der Schutz jüdischen Lebens genießt höchste Priorität“, betonte ein Sprecher des Ministeriums. Die Schutzmaßnahmen lägen bereits auf einem sehr hohen Niveau und würden „lageangepasst“ weiter erhöht.

„Die rheinland-pfälzischen Polizeibehörden stehen in einem fortlaufenden und engen Austausch mit den jüdischen Gemeinden in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen“, sagte der Sprecher.

Das LKA bewertet die Lage fortlaufend

Das Landeskriminalamt bewerte die Gefährdungslage fortlaufend. Die Sicherheitsbehörden beobachteten mögliche Konsequenzen der aktuellen Entwicklung im Nahost-Konflikt auf die Sicherheitslage in Deutschland sehr genau und seien eng vernetzt.

Die Versammlungsbehörden seien zudem gebeten worden, mögliche Anmeldungen im Zusammenhang mit den aktuellen Geschehnissen den Polizeibehörden zeitnah mitzuteilen.