PfadnavigationHomePanoramaLibyen wird zur SackgasseÄgypten verweigert Einreise – Gaza-Aktivisten brechen Marsch abVeröffentlicht am 18.06.2025Teilnehmer des Gaza-Konvois harren in Libyen ausQuelle: Yousef Murad/AP/dpaMit einem Marsch wollten Aktivisten gegen die Blockade des Gaza-Streifens protestieren. Doch die ägyptischen Behörden verweigern die Einreise. In Libyen gibt es für Hunderte Menschen kein Weiterkommen.In Konvoi mit etwa 1700 Gaza-Aktivisten, die auf dem Landweg von Tunesien über Libyen und Ägypten bis zum Gaza-Streifen reisen wollten, soll umkehren. Die Teilnehmer steckten zuvor tagelang in Libyen fest.Wie die Gruppe auf Facebook mitteilte, wurden die Anträge auf Einreise nach Ägypten von den Behörden zurückgewiesen. Daher habe sich die Gruppe entschlossen, aus Libyen wieder nach Tunesien zurückzukehren. Zuvor wollen sie aber die Freilassung von Teilnehmern erreichen, die noch in Libyen festgehalten werden.Lesen Sie auchDie Aktivisten wollten in Ägypten gemeinsam mit anderen unter dem Motto „Global March to Gaza“ 50 Kilometer bis zum Grenzübergang Rafah marschieren, der in den Gaza-Streifen führt. Sie wollten damit auf die humanitäre Notlage in dem Küstengebiet aufmerksam machen und gegen Israels Angriffe protestieren.Rund 400 internationale Aktivisten waren Ende vergangener Woche in der ägyptischen Stadt Ismailia nahe des Suezkanals festgesetzt worden. Ihre Reisepässe seien beschlagnahmt worden, hieß es aus Sicherheitskreisen. Sie sollten über den Flughafen der Hauptstadt Kairo zurück in ihre Heimatländer abgeschoben werden.In den vergangenen Tagen wurden bereits Dutzende Aktivisten festgenommen. Darunter sind auch Deutsche. Aus Deutschland einreisenden Aktivisten wurde zudem die Einreise verweigert. Unter den in Ägypten festgesetzten Aktivisten war auch die Europaparlamentsabgeordnete Carola Rackete. dpa/ceb
Ägypten verweigert Einreise – Gaza-Aktivisten brechen Marsch ab - WELT
Mit einem Marsch wollten Aktivisten gegen die Blockade des Gaza-Streifens protestieren. Doch die ägyptischen Behörden verweigern die Einreise. In Libyen gibt es für Hunderte Menschen kein Weiterkommen.







