Unsere Nachbarin Michelle wollte die Parade auf keinen Fall sehen. Sie hatte sich vorgenommen, schon am Freitag zu ihrer Tochter nach Los Angeles zu fliegen. Aber dann gab es abends die Meldung vom komplett überfüllten Airport Ronald Reagan. „Vielleicht ist es ja ganz interessant, gerade an diesem Wochenende in Washington zu sein“, schlug ich als Trostgedanken vor. Michelle sagte, sie habe in Washington schon genug „interessante“ Dinge gesehen und sie würde jetzt am frühen Samstagmorgen nach L. A. fliegen. Übrigens nenne sie diesen Flughafen grundsätzlich Washington-Airport, nicht Ronald-Reagan-Airport, sagt Michelle. An Michelles politischer Einstellung gibt es weniger Zweifel als daran, dass es in Los Angeles an diesem Wochenende weniger „interessant“ sein würde.
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