PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikSicherheit oder Showdown – was sucht Trump in L.A.?Veröffentlicht am 11.06.2025Lesedauer: 2 MinutenQuelle: Getty Images/David McNewDonald Trump testet weiter die Grenzen seiner Macht. In Los Angeles schickt er wegen mittelgroßer Proteste gegen seine Migrationspolitik die Nationalgarde zu Tausenden in die Stadt - laut Trump, um für Ordnung zu sorgen. Doch versinkt die Stadt wirklich im Chaos oder will er nur Bilder erzeugen?Über Trumps Vorgehen in Kalifornien, die möglichen Konsequenzen für die amerikanische Demokratie - und die Angst einiger Amerikaner, es könne zum Bürgerkrieg kommen, sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit den US-Korrespondenten Stefanie Bolzen und Gregor Schwung.Die aktuelle Folge von „This is America“ können Sie hier direkt hören: Abonnieren Sie diesen Podcast bei Spotify, Apple Podcasts oder direkt per RSS-FeedHier bekommen Sie schon einen ersten Einblick in die Folge: In der aktuellen Folge des WELT-US-Podcasts „This is America“ geht es um die Proteste in Los Angeles, bei denen sich Demonstrierende gegen die Einwanderungspolitik von Donald Trump wenden. Gregor Schwung, Reporter vor Ort, schildert eine Situation, die sich deutlich von den Bildern unterscheidet, die in den US-Medien rund um die Uhr gezeigt werden.Zwar gibt es täglich Demonstrationen, doch diese beschränken sich auf wenige Straßenzüge im Zentrum von Los Angeles. Die Mehrheit der Teilnehmer zeigt sich friedlich, viele sind mit Schildern und Flaggen unterwegs, um gegen das Vorgehen der Bundesbehörde ICE (U.S. Immigration and Customs Enforcement) zu protestieren. Auslöser der Mobilisierung sind verstärkte Razzien und Festnahmen, auch von Migranten ohne Vorstrafen, in sogenannten „Sanctuary Cities“, zu denen auch Los Angeles zählt.Polarisierung als politische StrategieDonald Trump hat in diesem Zusammenhang die Nationalgarde nach L.A. geschickt, obwohl lokale Behörden die Lage unter Kontrolle sehen. Laut dem Gouverneur des Bundesstaates sind viele Soldaten kaum im Einsatz – sie warten stattdessen ohne konkrete Aufgabe in Behördengebäuden. Beobachter vermuten hinter dem Schritt vor allem politische Symbolik: Der Präsident will Härte demonstrieren und seine Einwanderungsagenda gegen Widerstände in liberalen Regionen wie Kalifornien durchsetzen.Auch innerhalb der Stadt ist die Lage vielschichtig. Zwar gab es Zwischenfälle, etwa die Zerstörung selbstfahrender Autos und kleinere Zusammenstöße, doch der Großteil der Demonstrationen läuft friedlich ab. Zudem solidarisieren sich viele Einwohner mit den Demonstrierenden. Anwohner zeigen Zustimmung durch hochgereckte Daumen oder Hupen, wenn der Protestzug an ihnen vorbeiläuft.Konflikt mit SignalwirkungDie Maßnahmen der Regierung reichen dabei deutlich über Los Angeles hinaus. Hintergrund sind politische Spannungen zwischen der Bundesregierung und Kalifornien, die sich nicht nur um Migrationsfragen drehen, sondern auch um Grundsatzfragen föderaler Zuständigkeiten. Manche Beobachter sprechen sogar von einem Testfall für künftige Konfrontationen.Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus einem Transkript unseres USA-Podcasts erstellt und von einem WELT-Redakteur geprüft.„This is America“ ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Feedback gern an usa@welt.de
Sicherheit oder Showdown – was sucht Trump in L.A.? - WELT
Donald Trump testet weiter die Grenzen seiner Macht. In Los Angeles schickt er wegen mittelgroßer Proteste gegen seine Migrationspolitik die Nationalgarde zu Tausenden in die Stadt - laut Trump, um für Ordnung zu sorgen. Doch versinkt die Stadt wirklich im Chaos oder will er nur Bilder erzeugen?














