„NSDABI – Verbrennt den Duden“ – dieser Slogan bekam kürzlich bei einer Abstimmung über das Abimotto eines Gießener Gymnasiums besonders viele Stimmen. Auch andere nationalsozialistische, rassistische und antisemitische Sprüche wie „Abi macht frei“ waren unter den Ideen in dem Portal. Mitschüler meldeten den Vorfall der Schulleitung, nun ermittelt die Polizei. Ist das ein Einzelfall an deutschen Schulen? Und wie reagiert man darauf? In Bayern gibt es für solche Fälle seit mehr als 15 Jahren 26 sogenannte Regionalbeauftragte für Demokratie und Toleranz, die vom Freistaat Bayern bezahlt werden. Silke Hatzinger ist eine von diesen Beratungslehrerinnen und Schulpsychologen.