PfadnavigationHomeRegionalesSachsen-AnhaltLandesfrauenrat fordert Rückzug von CDU-Politiker KurzeVeröffentlicht am 16.06.2025Lesedauer: 2 MinutenDer Magdeburger CDU-Politiker Markus Kurze ist vergangene Woche wegen des Vorwurfs sexueller Belästigung von seinem Amt als parlamentarischer Geschäftsführer der Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt zurückgetreten. (Archivbild)Quelle: Jan Woitas/dpaWegen des Vorwurfs grenzüberschreitenden Verhaltens war der Magdeburger CDU-Politiker Markus Kurze zurückgetreten. Der Landesfrauenrat und Fraktionen fordern weitere Konsequenzen.Der Landesfrauenrat und das Landesnetzwerk Migrantenorganisation Sachsen-Anhalt haben den Magdeburger CDU-Politiker Markus Kurze dazu aufgefordert, sämtliche politische Ämter niederzulegen. Hintergrund ist ein Fall mutmaßlicher sexueller Belästigung beim Sommerfest des Magdeburger Landtages am Donnerstagabend. Der CDU-Politiker hatte deshalb am Wochenende schriftlich seinen Rücktritt als parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion erklärt. Linke und Grüne forderten grundsätzliche Festlegungen, wie Abgeordnete, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch Gäste vor sexueller Belästigung geschützt werden können und - wenn nötig - Hilfe finden.Landesfrauenrat: Betroffene brauchen konkrete SchutzmechanismenKurzes Verhalten sei unvereinbar mit einem Amt, das Verantwortung für andere trage, sagte die Grünen-Politikerin und Vorsitzende des Landesfrauenrats, Michelle Angeli. «Wer sich so verhält, zeigt nicht nur mangelnden Respekt gegenüber der betroffenen Frau, sondern auch gegenüber allen, die sich in politischen Räumen sicher fühlen müssen – unabhängig von Geschlecht, Position oder Abhängigkeit.» Der Vorfall müsse Anlass für «politische Selbstreflexion und strukturelle Konsequenzen» sein, so Angeli weiter. «Die Betroffenen von Belästigung verdienen unsere Solidarität – und vor allem
Landesfrauenrat fordert Rückzug von CDU-Politiker Kurze - WELT
Wegen des Vorwurfs grenzüberschreitenden Verhaltens war der Magdeburger CDU-Politiker Markus Kurze zurückgetreten. Der Landesfrauenrat und Fraktionen fordern weitere Konsequenzen.







