Anschnallen, jetzt geht es los, denkt man vor der ersten Zugabe, die schneller kommt, als die Zuschauerinnen sie klatschend einfordern können. Jedenfalls erscheint Tate McRaes Gesicht nun nah am Bildschirm, eine Glasscheibe trennt sie von ihrem aufgekratzten Publikum, und über die gießt sie nun Motoröl aus einem Kanister. Wer ihre sexy Videos zu kennen glaubt, erwartet eine gut geschmierte Frauen-Wrestling-Einlage oder andere Schlüpfrigkeiten – aber es bleibt alles sauber. Kunstvoll windet sie sich in dem Videoeinspieler in einer Box, was jede Eingeweihte als einen Verweis auf ihren Clip zum Hit „Sports Car“ versteht, der nun also folgen soll.
So war das Konzert von Tate McRae in der Münchner Olympiahalle: Viel Haut, viel Tanz
Tate McRae, kanadischer Popstar mit deutscher Mutter, gibt in der ausverkauften Olympiahalle Einblicke in die Leiden und Lüste junger Frauen.






