Drei Tage nach dem tödlichen Vorfall nahe der Theresienwiese halten sich Polizei und Staatsanwaltschaft bedeckt mit weiteren Informationen, vor allem zum Hergang des Geschehens. Wie berichtet, hatte eine 30-jährige Frau am frühen Samstagabend Passanten mit einem Messer attackiert – offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation. Als sie auch versuchte, herbeigerufene Polizisten anzugreifen, wurde sie durch Schüsse aus deren Dienstpistolen verletzt. Sie starb anschließend im Krankenhaus.
Mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen antworteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag nicht auf Fragen nach Details, etwa nach der Zahl der eingesetzten Polizeibeamten und der abgegebenen Schüsse oder dem Abstand zwischen Angreiferin und Polizisten zum Zeitpunkt der Schüsse.
Kurz vor der Tat hatte die Frau in einem Supermarkt randaliert
Bekannt ist allerdings, dass die Frau kurz vor der Tat auffällig war – sie randalierte in einem Supermarkt nahe der Theresienwiese, baute sich „den Polizeibeamten gegenüber bedrohlich auf und ballte die Fäuste“. Deshalb wurde sie gefesselt und zur Inspektion 14 in der Beethovenstraße gebracht. Nach etwa einer halben Stunde hatte sie sich nach Angaben der Polizei wieder beruhigt und wurde entlassen.











