Schauspieler, Bücherjunkie, Bestsellerautor: Christian Berkel über düstere Familiengeschichte, warum er lieber schreibt als lebt und warum Proust seine Ehe beendete.Der Mann, der im Restaurant „Fischerhütte“ in Berlin-Schlachtensee vor einem Espresso Platz genommen hat, blickt auf eine romantaugliche Familiengeschichte zurück. Der Großvater lebte mit dem dichtenden Anarchisten Erich Mühsam in einer Nudistenkolonie am Monte Veritá in der Schweiz, die Großmutter kämpfte mit den Internationalen Brigaden in Spanien gegen den Faschisten Franco. Die jüdische Mutter war in einem französischen KZ, der Vater diente in Hitlers Wehrmacht. Sein Aufwachsen in dieser Familie hat Christian Berkel in einer Romantrilogie beschrieben, deren Abschlussband Ende des Monats erscheint, Titel: SputnikICON: Herr Berkel, wie sind Sie zu einem Büchermenschen geworden?Christian Berkel: Ich hatte keine umarmende Mutter. Ich habe es auch nie gewagt, sie unaufgefordert zu berühren. Wenn ich traurig war, legte sie mir ein Buch hin und sagte: „Hier, diese Freunde werden dich nie verlassen.“Lesen Sie auchICON: Ist die Prophezeiung Ihrer Mutter eingetroffen?Berkel: Ja. Ich war zunächst ein zuhörendes Kind, weil mir Lesen und Schreiben bis zum zehnten Lebensjahr sehr schwerfielen. In einem Wort aus sechs Buchstaben brachte ich sieben Fehler unter. Wenn meine Mutter morgens in mein Zimmer kam, stellte sie für eine halbe Stunde den Plattenspieler an. Im Bett liegend, hörte ich Mitschnitte von berühmten Theateraufführungen. Welche Stücke ich hörte, durfte ich am Abend zuvor selbst aussuchen. Von sechs bis zehn habe ich den Großteil der klassischen deutschen Dramenliteratur durchgehört und teilweise auswendig gelernt, von Lessing und Goethe bis zu Schiller.ICON: Wann wurden Sie zum Vielleser?Berkel: Mit 14. In der mündlichen Abiturprüfung in Französisch wurde ich nach Bezügen und Referenzen in Jean Cocteaus Roman „Die schrecklichen Kinder“ gefragt. Als ich bei meiner Antwort über Kafka auf Beckett kam, fragte der Lehrer verblüfft: „Sie lesen Kafka und Beckett?“ Ich antwortete: „Ja, denn im Unterricht sind beide Autoren nicht vorgekommen.“ICON: Haben Sie auch Schund gelesen?Berkel: Nein, Krimis und die gesamte Comic-Literatur waren zu Hause verboten. Micky Maus habe ich heimlich gelesen. Georges Simenon und Patricia Highsmith habe ich erst später entdeckt.ICON: Gib es so etwas wie den Roman Ihres Lebens?Berkel: Ja, Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. ICON: Ein siebenbändiges Monumentalwerk mit mehr als 5000 Seiten, 1913 erschienen.Berkel: Kein Roman hat mich stärker geprägt. Das wird wahrscheinlich auch so bleiben. Gleichzeitig habe ich kein Buch anfangs als so unzugänglich empfunden. Beim ersten Anlauf war ich 16, es folgten drei weitere Versuche. Ich kam zwar jedes Mal ein bisschen weiter, aber noch vor Ende des ersten Teils flog das Buch in die Ecke. Mit Mitte 30 nahm ich mir im Urlaub vor, entweder dieses Buch zu lesen oder gar keins. Auf der letzten Seite wusste ich, dass ich meine damalige Ehe beenden würde.Lesen Sie auchICON: Lesen Sie lieber Romane über morallose Blutsäufer oder über Figuren, die von Vernunft und Reflexion gesteuert sind?Berkel: Wenn ich als Leser einem miesen Bösewicht nicht verfalle oder zumindest verstehe, warum so viele andere ihm verfallen, lese ich nicht weiter. Spannend wird es, wenn ich bei einer Figur denke: The man you love to hate! Jeder von uns hat dunkle Seiten. Hat einer sie nicht, hat er auch wenig Helles – oder er hat noch nicht tief genug in sich hineingeschaut. Dunkle Seiten sind das, was sich der Anpassung an gesellschaftliche Normen widersetzt. Deshalb sprechen sie eine Sehnsucht in uns allen an. Wer das Dunkle in sich ausblendet, beschneidet sich in seinem Glücksempfinden. Der Filmemacher Jean Renoir sagte einmal, er habe Regieführen in der Infanterie gelernt. Es gebe keine schwarzen oder weißen Pferde. Ein Schimmel habe in seinem Fell schwarze Haare, ein schwarzes Pferd habe in seinem Fell rote Haare. Reines Schwarz oder Weiß gebe es in der Natur nicht. Besser kann man es nicht sagen.ICON: Welcher lebende deutschsprachige Autor wird Ihrer Vermutung nach noch in 100 Jahren gelesen?Berkel: Peter Handke. Es vergeht fast keine Woche, ohne dass ich frühe Texte von ihm in die Hand nehme. Die Leichtigkeit und Genauigkeit, mit der er mit Sprache umgeht, haut mich jedes Mal um.ICON: Das berühmteste Buch, das Sie nie zu Ende gelesen haben?Berkel: Die Bibel. Kommt aber noch.Lesen Sie auchICON: Sie haben zwei Söhne, 23 und 26 Jahre alt. Welches Buch bereitet einen Jugendlichen am besten aufs Erwachsensein vor?Berkel: „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ von Mark Twain.ICON: Welches Buch hätten Sie gern selbst geschrieben?Berkel: „Alles ist wahr“ und „Yoga“ von Emmanuel Carrère und „Elementarteilchen“ von Michel Houellebecq. Das Imageproblem von Houellebecq besteht darin, dass die Meinungen seiner Ich-Erzähler mit der Meinung des Autors gleichgesetzt werden. Er hat das einmal mit dem Hinweis kommentiert, man solle den Röntgenologen nicht für die Röntgenaufnahme verantwortlich machen.ICON: Arthur Koestler schrieb einmal über seine Kollegen: „Schriftsteller zu mögen und ihnen dann zu begegnen ist wie Gänseleberpastete zu mögen und dann die Gans zu treffen.“ Verlieren Geistesgrößen im persönlichen Umgang an Größe?Berkel: Ich fürchte, das ist so. Von der Begegnung mit einem Schriftsteller etwas zu erwarten, dass mit dem Leseerlebnis mithalten kann, endet in einer Enttäuschung. Man sollte Künstler nie mit ihrer Kunst gleichsetzen.Lesen Sie auchICON: In welchem Roman würden Sie gern als Figur auftreten?Berkel: In Kafkas „Das Schloss“.ICON: Warum wählen Sie kein weniger beklemmendes Buch?Berkel: Weil es mir um etwas anderes geht. Nehmen Sie den „Roman eines Schicksallosen“ von Imre Kertész, in dem ein 15-jähriger den Lageralltag in Auschwitz und Buchenwald beschreibt. In einer Szene sitzt der Junge vor einer Baracke in der Sonne, kaut ein Stück Brot und fragt sich, ob man je glücklicher sein könnte. Vielleicht wäre ich auch gern dieser Junge. Nur Menschen besitzen die Fähigkeit, inmitten der Hölle ein Licht zu erkennen. Und nur Menschen können eine Hölle wie Auschwitz hervorbringen. Diese Gleichzeitigkeit definiert große Literatur.ICON: Haben Sie je versucht, Frauen mit dem Rezitieren von Gedichten zu beeindrucken?Berkel: Niemals. Ich habe Frauen auch nie eine Szene vorgespielt. Meine Scham wäre viel zu groß. Ich habe immer den Schutz der Bühne gebraucht oder den zwischen Buchdeckeln. Mit 16 war ich einmal sehr verliebt in ein Mädchen, hatte aber das Gefühl, ich allein reiche nicht aus, um ihr Herz zu erobern. Ich übersetzte deshalb Teile von „Eine Zeit in der Hölle“ von Rimbaud ins Deutsche, mischte meinen Kram dazwischen und gab das Ganze als mein eigenes aus. Ihre Reaktion war: „Was ist das denn für ein wirres Zeug!“ Wenig später fand meine Mutter meine handschriftliche Übersetzung auf meinem Schreibtisch und fragte: „Hast du das geschrieben?“ Als ich mit Nein antwortete, sagte sie: „Sehr gut, denn wenn du das geschrieben hättest, wärst du ein Genie.“ Ich weiß nicht, ob sie erleichtert oder enttäuscht war.ICON: Was zählt zu den Todsünden von Schriftstellern?Berkel: Kommentare zum eigenen Buch mitzuliefern. In jedem von uns wohnt der Wunsch, verstanden zu werden. Deshalb ist es völlig okay, einen Roman zu schreiben, um sich selbst besser zu verstehen. Dass einen die Welt aber auch noch verstehen soll, ist zu viel verlangt. Schriftsteller können auch wenig zur Interpretation ihrer Bücher beisteuern. Marcel Reich-Ranicki sagte einmal, man könne zu einem Ornithologenkongress alle möglichen Leute einladen, nur bitte keine Vögel.ICON: Nach mehr als vier Jahrzehnten als Vielleser: Welches Buch hoffen Sie noch zu finden?Berkel: Natürlich hoffe ich naiverweise auf das Buch, das mich überrascht wie noch keines zuvor, aber ich gehöre zu den Lesern, die zu bestimmten Büchern immer wieder zurückkehren. Wenn ein Roman mich nachhaltig berührt, streiche ich mir Stellen mit Bleistift an. Es ist aufschlussreich, denselben Roman nach ein paar Jahren wieder in die Hand zu nehmen. Ich denke dann oft: Wer hat denn bloß diese Passage unterstrichen? Die Passage zwei Seiten zuvor war doch viel bemerkenswerter. Das Wiederlesen von Büchern ist ein wunderbares Mittel, um zu begreifen, wer man einmal war oder wer man geworden ist. Die eigenen Veränderungen sind verblüffend – und gelegentlich auch etwas peinlich.Lesen Sie auchICON: Als 2018 Ihr Debütroman „Der Apfelbaum“ erschien, waren Sie bereits 60 Jahre alt. Wie hat sich der Schauspieler Berkel auf den Schriftsteller Berkel vorbereitet?Berkel: Als es mit dem Schreiben ernst wurde, habe ich unzählige Interviews mit Schriftstellern verschlungen. Es hatte dann beim Schreiben etwas sehr Beruhigendes, nicht der Einzige auf der Welt zu sein, der 250 Seiten in den Mülleimer schmeißt und wieder von vorn anfängt – und das nicht nur einmal.ICON: In Ihren autofiktionalen Romanen erzählen Sie die Geschichte Ihrer Familie und Ihre eigene bis in die 1980er-Jahre. Wird es einen vierten Teil geben, der bis ins Heute reicht?Berkel: Nein, mein nächster Roman wird, äußerlich gesprochen, reine Fiktion sein. Innerlich spiegelt sich der Autor mit seinem Leben und seinen Erfahrungen in jedem Roman. Bei Schauspielern ist es genauso. Die Emotionen, mit denen ich eine Rolle verkörpere, sind meine und nicht die des Drehbuchschreibers oder Regisseurs.ICON: Was macht Sie beim Schreiben kreativer: Glück oder Unglück?Berkel: Private Glücksmomente sind eher hinderlich. Man schreibt ja, weil einem etwas fehlt. Wir sind Mangelwesen. Bei Menschen, die sich einbilden, rund um die Uhr im Glück zu baden, bleiben die Seiten leer.ICON: Haben Sie beim Scheiben feste Zeiten?Berkel: Ja, meist fange ich morgens um halb sieben an. Das hat etwas mit dem Schallplattenhören in meiner Kindheit zu tun. Nicht mehr schlafend, aber noch nicht wirklich wach: Momente in diesem Zwischenreich sind für mein Schreiben wichtig. Ich liege lange halb wach im Bett und spiele herum, wie ich die Seite heute beginnen könnte. Wenn ich eine Vorstellung habe, heißt es: sofort aufstehen, Zähneputzen, Espresso trinken, ran an den Tisch und fünf Stunden durcharbeiten. Nachmittags habe ich noch nie eine Zeile geschrieben.ICON: Stehen Sie gern so früh auf?Berkel: Überhaupt nicht. Bei Dreharbeiten stört es mich zutiefst, wenn ich morgens um neun schon irgendwelche Dinge aus mir herausholen soll. Ich könnte auch sagen, es ist eine Qual für mich. Beim Schreiben ist es umgekehrt. Zu viel Wachheit ist bei mir hinderlich, weil sich dann das Analytische in den Vordergrund schiebt. Der Wunsch ist, mit wenig Kontrolle im Kopf zu schreiben. Korrigieren kann man später immer noch. „Writing is rewriting“, heißt es bei Joan Didion.ICON: Martin Mosebach setzt sich ausnahmslos im Anzug an den Schreibtisch, Alexander Kluge zieht zum Schreiben stets eine Cordhose und ein Polohemd von Lacoste an. Haben Sie eine Kleiderordnung beim Schreiben oder tragen Sie Sweatshirt und Jogginghose?Berkel: Ohne Karl Lagerfeld zitieren zu wollen: nein, keine Jogginghosen. Ich folge meinem Gefühl, was an diesem Tag zu der Szene passt, die ich schreiben möchte.ICON: Womit schreiben Sie?Berkel: Am Anfang per Hand. Aber so viel, wie ich korrigieren muss, kann ich die Seiten irgendwann nicht mehr entziffern. Dann setze ich mich an den Computer. Neben mir liegen aber immer Bleistift und Papier. ICON: Schreiben Sie auch ohne Veröffentlichungsabsicht?Berkel: Ja, jeden Tag, alles handschriftlich. Wenn man täglich schreibt, formulieren sich die Sätze anders und besser.ICON: Sie schreiben Tagebuch?Berkel: Ja, mit möglichst wenig Kontrolle. Und das meist im Morgenmantel und mit ungeputzten Zähnen.Lesen Sie auchICON: In welchem Alter haben Sie mit dem Tagebuchschreiben begonnen?Berkel: Mit 13. Es war der Versuch, Dinge zu verstehen, die in meinem Leben schiefliefen. Wenn ich heute in eins dieser Hefte hineinschaue, klappe ich es gleich wieder zu. Das soll ich gewesen sein?ICON: Ihre Frau Andrea Sawatzki schreibt ebenfalls Romane. Können Sie beide im selben Raum arbeiten?Berkel: Nein. Wir haben mal Wand an Wand geschrieben. Schon da musste ich Ohropax nehmen. Ich kann weder fühlen noch denken, wenn jemand in einem anderen Rhythmus tippt.ICON: Wie gehen Sie mit Schreibblockaden um?Berkel: Es gibt keine Blockaden, nur Zeiten, in denen mir das Schreiben sehr schwerfällt. Für mich sind es die wichtigsten, denn ich stoße an die Grenzen meiner eigenen Widerstände. Das ist manchmal schwer auszuhalten. Mir hilft ein Hotel. Die Anonymität eines Hotelzimmers ist der größtmögliche Gegensatz zu meinem seit vielen Jahren gewohnten Arbeitszimmer. Heimkehren kann man nur aus der Fremde.ICON: Was, wenn Sie mit dem Gefühl vom Schreibtisch aufstehen, an diesem Tag nur Mist geschrieben zu haben?Berkel: Diese Zustände habe ich längst akzeptiert und empfinde sie inzwischen sogar als Luxus und größtmögliche Freiheit. Es zwingt mich doch keiner, etwas von mir in ein Buch aufzunehmen, das ich nicht gut finde. Ich kann sagen: „Weg damit!“ Beim Film ist das anders. Wenn der Drehtag schiefgelaufen ist, lässt sich das nicht mehr ändern.Lesen Sie auchICON: Sie sind 67. Meinen Sie, sich mit den Jahren immer besser zu kennen oder werden Sie sich immer mehr zum Rätsel?Berkel: Diese beiden Lebensgefühle widersprechen sich in meinen Augen nicht. Ich trage beide in mir herum. In langjährigen Beziehungen wird einem der Andere nicht nur immer vertrauter, sondern im positiven Sinn auch immer fremder. Man erkennt Seiten, die man früher nicht gesehen hat oder die sich mit der Zeit entwickelt haben. Und man begreift, dass man gewisse Dinge am anderen nie erkennen wird. Vielleicht liegt genau darin die Freiheit in der Begegnung. Ist es nicht Ausdruck von Angst und Kontrollverlangen, wenn ich den Anderen in all seinen Regungen erkennen will?ICON: Wer ist Ihr erster Leser?Berkel: Meine Lektorin und mein Verleger. ICON: Warum nicht Ihre Frau?Berkel: Weil wir uns zu gut kennen. Bis vor Kurzem war es so, dass wir die Romane des anderen immer erst dann gelesen haben, wenn sie als gedrucktes Buch vorlagen. Egal, was der andere sagte, es konnte nicht mehr ins Buch einfließen.ICON: Was empfanden Sie daran als Vorteil?Berkel: Man ist weder gekränkt noch unfrei in seinen Entscheidungen. Distanz kann sehr hilfreich sein. Was meine Lektorin kritisch anmerkt, kann ich sachlich erwägen, weil keine Privatheit im Spiel ist.ICON: Was war bei „Sputnik“ anders?Berkel: Als ich die erste Fassung fertig hatte, habe ich sie meiner Frau gegeben. Sie hat es mit ihrem Manuskript umgekehrt genauso gemacht.ICON: Und?Berkel: Es ist uns beiden ganz gut damit gegangen. Keiner von uns hatte den Impetus, ins Detail zu gehen. Die Ansage war lediglich: „Sag mir, wenn du etwas Grundsätzliches auszusetzen hast.“ Diese Art Fundamentalkritik gab es dann Gott sei Dank nicht.Lesen Sie auchICON: Sie sind Bestsellerautor und gehören als Schauspieler seit Jahrzehnten zur A-Liga. Was haben Sie über Erfolg gelernt?Berkel: Dass man von ihm nichts ableiten oder lernen kann. Scheitern hat Gründe, die man erklären kann. Das Gelingen umgibt ein Geheimnis, das unergründbar ist.ICON: Angenommen, ein böser Gott stellt Sie vor die Entscheidung, entweder zu schreiben oder zu schauspielern – wofür votieren Sie?Berkel: Für das Schreiben.ICON: Aus welchem Buch soll bei Ihrer Beerdigung vorgelesen werden?Berkel: Meine Beerdigung geht mich nichts an. Dieses Ritual ist nicht für mich da – ich bin dann ja tot –, sondern für die Lebenden. Auf welche Weise sie sich an mich erinnern, will ich nicht vorschreiben.