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atürlich kommt er im dreiteiligen Anzug, natürlich sind seine Haare nach hinten gegelt. So kennt man Martin Suter, 77, einen der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller. Vor Kurzem ist sein 24. Buch erschienen, „Wut und Liebe“, mit dem er nun auf Lesereise ist. Der Schweizer setzt sich in einen Besprechungsraum seines Zürcher Verlags, in Schalen vor ihm liegen ein paar Zwetschgen und getrocknete Apfelscheiben. Er wirkt konzentriert, aber auch wachsam, und spricht im weichen Singsang seiner Heimat.






