Modular
Im Schatten des großen Gastanks bietet das Modular ein umfassendes Programm. Auch im Gastank kann man seine Runden drehen.
(Foto: Max Tank)
Dominant erscheint der alte Gaskessel, er prägt aber nicht nur die urban-industrielle Szenerie des Modular-Festivals, er wird auch genutzt: Zum dritten Mal können die Besucher sich Skates anziehen und drinnen in der Roller-Disco ihre Runden drehen. Welches andere Festival hat so etwas zu bieten? Das Modular hebt sich auch sonst von der Masse ab, mit 30 000 Gästen jährlich zählt es zu den größten Jugendkulturfestivals Deutschlands. Sein Engagement für Nachhaltigkeit wird ebenso gelobt wie seine moderaten Preise (vom 21-Euro-Sozial-Tages-Ticket bis zum regulären Drei-Tage-Pass für 122 Euro) und das Platzprogramm mit Kleidertauschbörse, Portraitzeichenkurs und der „Future World“ der Technischen Hochschule. Schier unglaublich ist, wie viele Acts es auf den vier Bühnen im Kreativquartier Gaswerk zu entdecken gibt, 75 Lieblinge der Gen Z stehen auf der Bühne, die Stars sind diesmal Zartmann („Tau mich auf“), MilleniumKid, Levin Liam, Bilderbuch, Badchief und Badmomzjay.
Modular, Freitag bis Sonntag, 6. bis 8. Juni, Augsburg, Gaswerk, www.modular-festival.de






