Rauchig-holzig duftet der Steckerlfisch, die Kruste des Schweinsbratens ist mit goldbraunen Bläschen überzogen, und auch die Pommes sehen knusprig aus – aber allein für eine kleine Portion Fritten verlangt der Wirt fast sechs Euro. Angesichts dessen ist so mancher Gast froh über die bayerische Biergartenverordnung, die es ihm erlaubt, eigene Speisen mitzubringen. Dem Statistischen Bundesamt zufolge sind die Preise seit 2020 um rund ein Drittel gestiegen.
Mehrwertsteuersenkung: Bald billigere Schnitzel? Wohl kaum.
Die geplante Mehrwertsteuersenkung auf Speisen in der Gastronomie sorgt für Kontroversen. Während Gastronomen auf Entlastung hoffen, befürchten Kritiker, dass die Einsparungen nicht an die Kunden weitergegeben werden.






